Ein Rundreise zu den Königsstädten Marokkos

Fès und 500km-Fahrt nach Marrakesch

©Ute Laager und Norbert Meier im November 2016, Webseite Nr. 3 von 5

Fès

Fès, die arabischste aller marokkanischen Städte, wird auch gerne die Perle des Orients genannt.
Das folgende Bild zeigt das beeindruckende Palasttor, das von König Hassan II im Jahre 1968 in
Auftrag gegeben wurde.

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Ein Detailausschnitt zeigt auch das Baujahr.

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Nach ca. 30 min sind die Touristen weitergezogen. Jetzt gelingt es mir, das beeindruckende Eingangstor
zum Königspalast "Dar El Makhzen" ohne vorbeilaufende Besucher zu fotografieren.

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Eine Nahaufnahme zeigt die kunstvollen Metallarbeiten an den Palasttüren.

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Stadtrundgang durch das Judenviertel.

Die Häuser im Judenviertel haben alle Balkone nach außen, während bei den Arabern die Balkone zum
Innenhof ausgerichtet sind.

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Im Hintergrund sieht man die Altstadt, genannt Medina.

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Eine der engsten dunklen Gassen in der Medina ist nur 1,20 m breit.

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Unser Reiseleiter Hassan sowie unser Stadtführer Idris haben dafür gesorgt, dass unsere älteste
Reiseteilnehmerin auf einem Esel durch die Medina geleitet wurde.

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Die Verkaufsstände in der Medina bieten eine unglaubliche Vielfalt an marokkanischen Produkten:
Alle Arten von Oliven,

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lebende kleine Schnecken,

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vielerlei Früchte,

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Datteln und Trockenfrüchte.

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Fès ist das marokkanische Zentrum für Kunsthandwerk mit langer Tradition.

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Das Gerberviertel

Von einer Terrasse aus haben wir einen guten Blick auf die Gerber mit ihren bunten Becken, in
denen noch auf traditionelle Art Leder gegerbt und gefärbt wird.

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In einem besonderen Fachgeschäft wird eine Vielzahl von farbigen Garnen angeboten.

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Die alte Karawanserei

Die Karawanserei diente früher als Unterkunft für die Berber, die in Fès ihre Produkte verkaufen
wollten, mit Einstellplätzen für die Kamele.

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Auch ich habe mir in Fès einen Jellaba und den roten Fes als Kopfbedeckung gekauft.

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An dieser Stelle eine private Bemerkung:
Der Grund für diesen Kauf ist die Erinnerung an meinen vor 7 Jahren verstorbenen
Zwillingsbruder Gerhard. Er fuhr 1970 als Student auf einer erlebnisreichen Urlaubs-
reise über Spanien bis nach Marokko mit einem VW zusammen mit seiner Freundin.
In Fès hat er sich marokkanisch eingekleidet mit einem hellen Jellaba und einem
dunkelroten Fes. Alles wurde damals mit seiner Super-8-Filmkamera dokumentiert.

Im Obergeschoss der Karawanserei befindet sich in den vielzähligen kleinen Räumen ein Museum.
Immer wieder staunt man in Marokko über die wunderschönen Schnitzereien aus Zedernholz.

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Seitlich befindet sich ein Waschplatz mit orientalischen Mosaiken.

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Ein marokkanisches Abendessen

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Ein typisch marokkanisches Gericht ist Tajine, wobei in einem Tontopf mit Deckel verschiedenartige
Zutaten, z.B. Gemüsesorten, Fleisch etc., zubereitet werden.

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Säulen mit farbig verzierten Gipsarbeiten.

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Am nächsten Morgen geht die Reisegruppe durch das blaue Tor, das prächtigste Eingangstor zur Altstadt.

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500km-Fahrt nach Marrakesch

Unser GLOBUS-Reisebus startet um 7 Uhr. Der Reiseführer lobte die deutsche Pünktlichkeit, 5 Minuten
vor Abfahrt saßen bereits alle Teilnehmer auf ihrem Platz im Bus.


Kurze Tee-Pause

Am Restaurant ist eine Freizeitanlage für Kinder angebaut.

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Informationen über Marokko

Während der langen Fahrt von Fès nach Marrakesch sorgte unser Reiseführer dafür, dass die
Zeit kurzweiliger wurde. Er erzählte uns viele Details über sein Land, u.a. über die Landwirt-
schaft: In der Ebene wuchs früher Zuckerrohr und Baumwolle, die sich aufgrund der Konkurrenz-
situation nicht mehr rentierten. Dort wachsen heute u.a. Oliven und Mandeln. Am Rand des Atlas-
gebirges in einer gemäßigten Zone wachsen Äpfel, Nektarinen und Pfirsiche. Daneben wachsen in
Marokko alle Arten von Zitrusfrüchten, Datteln, Feigen und Granatäpfel. Marokko verfügt über
keinerlei Bodenschätze. Der marokkanische König wird sehr geliebt, weil er auch für viele soziale
Einrichtungen gesorgt hat. So kann sich z.B. jeder Marokkaner kostenlos bei Krankheit in einem
Hospital behandeln lassen. Eine wichtige Institution bei der ärmeren Bevölkerung ist aber auch
der Zusammenhalt in der Großfamilie. Häufig hat nur eine Person in der Familie Arbeit, und von
dem Einkommen lebt die ganze Großfamilie.


Kurze Mittagspause

Das Restaurant mit einer Wellness-Oase.

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Fotostop oberhalb der Talsperre

Die 8 Kilometer lange Talsperre ist vor der Regenzeit nur noch zu einem Drittel gefüllt.

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Ein für diese Gegend typisches Landschaftbild.

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Späte Ankunft in Marrakesch

Gegen 18 Uhr sind wir vor unserem 5-Sterne-Hotel Palm Plaza angekommen. Schon die lange
Limousine vor dem Hoteleingang läßt ahnen, dass hier anspruchsvolle Gäste verkehren.

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Auch die excellente Dekoration vom Salatbuffet zeigt den gehobenen Standard.

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Ebenso die Dessertauswahl.

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