Busreise nach Holland Teil 2: Amsterdam und Scheveningen

© Norbert Meier und Ute Laager 2018


Am Nachmittag ein Abstecher nach Scheveningen

Im Anschluss an die fünfstündige Besichtigung der Tulpenblüte im Keukenhof sind wir nach
dem 30 Kilometer entfernten Badeort Scheveningen gefahren.

Scheveningen ist ein Stadtteil Den Haags, sechs Kilometer vom Zentrum entfernt. Von einem
kleinen Fischerdorf hat es sich zum größten Seebad der Niederlande entwickelt.

Am Strand steht Norbert dicht an der Wasserkante. Im Hintergrund sieht man die 381 m lange
Seebrücke mit dem Aussichtsturm.

Bild 1


Das Kurhaus am Strand wurde 1884-1885 erbaut und steht unter Denkmalschutz.

Bild 2

Es ist heute ein luxuriöses Strandhotel mit Terrasse.

Bild 2


Beim Bummel auf der Strandpromenade entdeckt Ute ein Spezialitätengasthaus für Pfannkuchen
" 't Pannekoekenhuisje".

Bild 3


Es gibt hier alle Arten von Pfannkuchen, sowohl süß als auch sauer. Ute hat sich für die
klassische Variante "Appelpannekoeken" entschieden.

Bild 4


Am Samstag Stadtführung in Amsterdam

Im historischen Zentrum von Amsterdam, in der Jodenbreetstraat No. 4, befindet sich das charak-
teristische Kaufmannshaus, in dem Rembrandt 20 Jahre seines Lebens verbrachte. Als Rembrandt
das Haus 1639 kaufte, war er bereits einer der bekanntesten niederländischen Maler seiner Zeit
und ein gefeierter Star der Amsterdamer Künstlerszene.

Bild 5

Das Selbstporträt von Rembrandt Harmenszoon van Rijn (1606-1669) stammt aus dem Jahr 1640.

Bild 4

Heute dient das Rembrandt-Haus als Museum. Die umfangreiche Sammlung des Museums besteht in
erster Linie aus einem bedeutenden Teil der Radierungen, die der große Niederländer angefertigt hat.

Bild 5

Das Haus wurde mit Möbeln und Arbeitsgeräten aus dem 17. Jahrhundert eingerichtet. Der
Besucher bekommt dadurch einen lebhaften Eindruck davon, wie der Maler und seine Schüler
gelebt und gearbeitet haben.


Im folgenden Bild sieht man eine Skulptur von Rembrandt van Rijn in der Pose mit Skizzen-
block. Sein Blick ist auf den Fluss Amstel gerichtet. Im Hintergrund sieht man eine historische
Windmühle von 1636, die früher zur Entwässerung eingesetzt wurde.

Bild 6


Das Museum NEMO ist ein Science Center in Amsterdam in der Nähe des Hauptbahnhofes.
Das 1997 von Renzo Piano entworfene Gebäude steht auf den Fundamenten des Tunnels im
Fluss IJ, der die Amsterdamer Innenstadt von Amsterdam Nord trennt.

Bild 7


Der "Paleis op de Dam" ist der Königliche Palast, der sich in der Amsterdamer Innenstadt
am Rande des Platzes de Dam befindet.

Bild 8


Gegenüber dem königlichen Palast befindet sich das niederländische nationale Denkmal,
welches ein Mahnmal für die Opfer der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg, die
Befreiung und den Friedens ist. Die Skulpturen symbolisieren Krieg (durch vier männliche
Figuren), Frieden (Frau und Kind) und Widerstand (zwei Männer mit jaulenden Hunden).
Sie tragen die Botschaft: "Nie wieder!"

Bild 9


Von der Hauptstraße Damrak aus ein Blick auf die Häuserfront hinter dem Bootsanleger Damrak.
Im Hintergrund rechts sieht man den Kirchturm von De Oude Kerk.

Bild 10


Eine Grachtenrundfahrt durch Amsterdam

Die schmalen Häuser mit einer Breite von nur 6 Metern stehen entlang der Grachten.
Da in der Geschichte Amsterdams die Grachten einen der Haupttransportwege für Güter
und Menschen darstellte, war es üblich, die Steuern für ein Gebäude nach seiner Breite
am Kanal zu messen. Daher entstanden in Amsterdam vorwiegend Häuser, die sehr
schmale Vorderfronten entlang der Grachten aufweisen.

Bild 11


Wer es sich leisten konnte, kaufte 2 Grundstücke nebeneinander mit 12 m Breite, wie es
z.B. beim Haus des Bürgermeisters von Amsterdam der Fall war.

Bild 12


Durch den Brückenbogen sieht man einen Grachtenkanal mit 7 hintereinanderliegenden
Brückenbögen mit gleicher Verkleidung aus dunkelroten Backsteinen.

Bild 13


In den schmalen Häusern gibt es nur sehr enge Treppenaufgänge. Deshalb mussten oftmals
die Möbel über einen Galgen oben am Giebel mit einem Flaschenzug von außen in die oberen
Etagen gehievt werden.

Bild 14


Besichtigung einer Diamantenschleiferei

Wir besuchen die Gassan Diamonds in Amsterdam und besichtigen die historische
Diamantenschleiferei.

Wir können den Diamantschleifern zusehen, wie sie den im Halter befindlichen
Diamanten auf einer mit sehr hoher Drehzahl rotierenden Scheibe kurz anschleifen.
Dann wird mit einer Lupe die geschliffene Fläche überprüft.

Bild 15


Fertig geschliffene Diamanten im Schaukasten:

Bild 16

Ringe mit Diamanten:

Bild 17

Die besonderen Diamantschliffe im Vergleich:

Bild 18

Die teuersten Diamantringe von Gassan:

Bild 19


Die Bewertungstabelle von Diamanten in der Reihenfolge: Karat, Farbe, Reinheitsgrad und Schliff.

Bild 20


Besuch einer Holzschuhmacherei

Der 150 Jahre alte Bauernhof mit dem Namen Clara Maria liegt eingebettet in der Polder-
landschaft südwestlich von Amsterdam. Hier werden Holzschuhe und Käse noch nach
traditioneller Art hergestellt.

Bild 21

Die Herstellung eines rohen Holzschuhs erfolgt in zwei Schritten. Zuerst wird auf einer
Kopierdrechselbank aus einem vierkantigem Pappelholzstück ein Schuhrohling erzeugt.

Bild 22

Im nächsten Schritt wird in zwei parallel eingespannten Schuhrohlingen mit Hilfe von zwei
rotierenden Schällöffeln das Innere des Schuhs herausgefräst.

Bild 23

Die bunt bemalten Holzschuhe werden im Verkaufsraum ausgestellt.

Bild 24

Als Reiseandenken haben wir ein kleines Paar Holzschuhe gekauft:

Bild 24


Besuch einer Käserei

Im Nebentrakt vom Bauerhof Clara Maria befindet sich die Käserei.

Bild 25

Die Arbeitsschritte der Käseherstellung und die geringen Zugaben von Lab und
Zusatzstoffen für die Geschmacksrichtung wurden uns in einer Vorführung gezeigt.

Bild 26

Die rund geformten Käse erhalten zum Schluß eine Wachsumhüllung und können dann
bei Raumtemperatur gelagert werden.

Bild 27


Zurück zur Homepage